Belagerungsturm 1:87

Art.Nr.:Sch759
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Bastelbogen für einen römischen Belagerungsturm (Villa Rustica)

Römischer Belagerungsturm, Bastelbogen aus Karton im Maßstab 1:87 (H0), Größe 19 x 6 x 10 cm. Der Bausatz umfasst 3 farbige Bastelbögen aus Karton mit Bauteilen zum Ausschneiden, Falzen und Kleben. Sehr detailliert für den Modellbauer, zum Bau von Dioramen oder für Lernprojekte an Schulen oder Museen. Schwierigkeitsstufe 2 (von 0-3, mittelschwer).

 

Römische Belagerungstürme

 

In der Antike waren bedeutende Orte meist von mächtigen Mauern und Türmen geschützt. Bei Feldzügen wurden daher verschiedene Belagerungsgeräte und schwere Geschütze eingesetzt, um befestigte Städte einnehmen zu können. Die Belagerungstechnik geht dabei auf viel ältere Ursprünge bis zur Zeit der Assysrer, Perser oder Griechen zurück. In römischer Zeit wurden die Geräte perfektioniert und den Gegebenheiten angepasst. Schwere Belagerungsmaschinen wurden dabei meist direkt vor Ort gebaut, nachdem man die Einzelteile aus dem nähren Umfeld beschafft oder spezielle Teile auch über längere Strecken transportiert hatte.

Belagerungstürme dienten dazu, die Truppen geschützt bis zur Stadtmauer zu transportieren. Sie waren dabei auf Rädern befestigt und konnten durch Zugtiere oder Soldaten bewegt werden. Dazu musste das Gelände vorbereitet werden, Pioniereinheiten planierten dafür große Flächen oder schütteten mächtige Rampen auf, wenn es die Belagerung erforderte. Bei der Einnahme der jüdischen Festung von Massada schütteten die Römer eine mächtige Rampe auf, die heute noch in beeindruckender Größe erhalten ist. Die eingesetzten Belagerungstürme sollen eine Höhe von 26 Metern besessen haben.
Am Fuße des Belagerungsturms war ein Rammbock befestigt, mit dem Mauern und Tore eingerissen werden konnten. In mehreren Etagen darüber fanden die Einheiten ihren Platz, die auf ihren Einsatz an der feindlichen Mauer warteten. Ausklappbare Fallbrücken dienten dazu, die Entferung zur Mauer zu überwinden und ermöglichten damit den Soldaten, direkt auf die Stadtmauer zu gelangen. In der obersten Etage befanden sich Bogenschützen, die mit einem guten Blick auf die feindlichen Truppen Deckung geben konnten.
Da die Feinde oft versuchten, den hölzernen Turm mit Brandgeschossen zu zerstören, wurde die Außenhaut durch feuerfestes Material geschützt. Oft fanden dabei nasse Tierfelle Verwendung

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