Röm. Frachtschiff, Corbita 1:100

Art.Nr.:Sch561
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Bastelbogen Römisches Frachtschiff / Handelsschiff (Corbita)

Bastelbogen aus Karton für ein römisches Frachtschiff / Handelsschiff (Corbita) im Maßstab 1:100, Länge 26cm, Höhe 22 cm, Breite 12cm. Ein herausragendes und anspruchsvolles Modell eines römischen Frachtschiffes, einer sogenannten Corbita, nach zeitgenössischen Abbildungen auf antiken römischen Fresken, Mosaiken und Reliefen. Schwierigkeitsstufe 3 (von 0 - 3).

Bastelbogen Römisches Frachtschiff / Handelsschiff (Corbita)

In römischer Zeit wurde der Großteil des Handels auf dem Wasserweg abgewickelt. Neben den großen Seewegen über die Ozeane war vor allem auch der Frachtverkehr über schiffbare Flüsse wie den Rhein, Main, Donau oder Mosel extrem wichtig zur Versorgung von römischen Städten, Siedlungen und Militärstützpunkten. Entsprechend vielseitig wie die Verkehrswege waren auch die Schifftypen, die auf den jeweiligen Gewässern eingesetzt wurden. Während auf Flüssen oft flachbodige Prahme und kleine Boote zum Einsatz kamen, waren auf dem offenen Meer auch seegängige Großschiffe und Kriegsschiffe im Einsatz. Archäologische Funde von Schiffwracks und Abbildungen auf Mosaiken oder antiken Reliefen liefern dabei wichtige Erkenntnisse über das Aussehen und die Bauweise der römischen Schiffe. Hochsetüchtige Corbitae transportierten im Durchschnitt rund 100 bis 150t Fracht, meist in Amphoren als unviverselle Behälter für Getreide, Wein, Olivenöl und andere Handelswaren. Bis zu 10.000 Amphoren konnten dabei auf einmal transportiert werden.
Für den Bau der Frachtschiffe im Mittelmeer verwendete man meist stabiles Eichenholz für Spanten und Dübel und das Holz von Pinie, Zeder oder Zypresse für die äußere Beplankung. Größere Schiffe besaßen oft ein beideitiges Doppelruder zur besseren Manövrierbarkeit und zwei Masten, an denen verschiedene Segeltypen wie Mars-, Spriet- oder Rahsegel befestigt waren. Die Durchschnittsgeschwindigkeit lag dabei wohl bei etwa 6 Knoten. Ein Deckshaus und große Frachträume unter Deck waren ebenfalls bereits eine übliche Ausstattungen einer römischen Corbita, eines Handelsschiffes. Oft läuft der achtere Teil des Schiffes in einem dekorativem Schwanen- oder Gänsekopf aus, der Alpustra.
Dennoch waren lange Schiffsreisen in der Antike sehr gefährlich. Neben Stürmen und Untiefen in Küstennähe waren Seeräuber ebenfalls eine ständige Bedrohung der antiken Schiffahrt. Auch die Navigation ohne Kompass war schwierig und basierte auf der genauen Beobachtung des Sonnenstandes und der Sternbilder. Häufig wurde auch nur im Sichtbereich der Küste navigiert, wobei man sich an markanten Landmarken orientierte. Man nimmt an, dass von vier Schiffen nur drei ihren Zielhafen erreicht haben

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