Medusa Anhänger, Bronze

Art.Nr.:615001
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Medusa Anhänger - Unsere Mini-Phalera

Phaleren oder Phalerae sind runde Zierscheiben mit einem plastisch ausgearbeiteten Motiv, die meist als militärische Auszeichnungen, sogenannte Dona Militaria, verliehen wurden.

In unserer Reihe von miniaturisierten Phalera-Anhängern darf natürlich auch das Abbild der Medusa nicht fehlen. Wer kennt sie nicht, die furchterregende Bestie, deren magischer Blick Menschen und Tiere in Stein verwandelt? Schon in der Antike war das Bildnis der Medusa als Amulett beliebt. Mit einem Durchmesser von etwa 25 mm ist das Stück an einem Lederbändchen oder einer Kette ein wunderbarer Glücksbringer mit unheilabwehrender Funktion. Das Medusa-Amulett wird in Handarbeit aus massiver Bronze hergestellt und mit Lederbändchen und einem Zertifikat aufgeliefert.

 


 Medusa Anhänger - Die Sage

Die Sagen um die Gorgo Medusa sind vielfältig, die Ursprüge oft ungewiss. Die klassische griechische Erzählung beginnt mit einer wunderschönen jungen Frau, deren Liebreiz selbst den Meeresgott Poseidon betörte.

Das Liebesspiel der beiden, für das sie sich fatalerweise den Tempel der Athena auf der Akropolis in Athen ausgesucht hatten, wurde durch das Erscheinen der erzürnten Göttin jäh gestört. Athena war so außer sich wegen der Entweihung ihres Heiligtums, dass sie die Schönheit in eine Ausgeburt an Bösartigkeit  und Hässlichkeit verwandelte.

 

 

Medusa Cameo aus dem 2.-3. Jhd.

Medusa Cameo, Anhänger ?, aus dem 2.-3. Jhd.

Medusa wuchsen Schlangen statt Haare auf dem Kopf, zwischen spitzen Zähnen hing ihre Zunge aus dem Maul. Sie besaß Flügel, und ihr furchterregender Blick ließ jeden zu Stein erstarren, der es wagte, ihr in das Antlitz zu blicken. Gemeinsam mit den Gorgonen Stheno und Euryale verbreitete sie Furcht und Schrecken.
Polydektes, seines Zeichens der König von Seriphos, begehrte unterdessen die schöne Danae und wollte sie zur Frau nehmen. Zeus selbst, der oberste aller Götter, hatte Danae einen Sohn gezeugt, der seine Mutter vor den Annährungsversuche des Polydektes beschützte. Perseus war ein Halbgott, und der König ersann einen Plan, um ihn aus dem Weg zu schaffen.

Mit einer List brachte er Perseus dazu, sich Medusa zu stellen! Nach einigen Abenteuern gewann er eine Reihe von magischen Artefakten, wie eine Tarnkappe und Flügelschuhe. Von Athena erhielt er einen polierten, glänzenden Schild aus Bronze und von Hermes eine mit Diamanten besetzte Sichel.  

Am Ziel seiner Reise angekommen, entdeckte Perseus viele Tiere und Menschen, die zuvor von Medusa in Stein verwandelt worden waren. Als er sich schließlich an die schlafende Medusa heranschlich, nutzte er den Schild als Spiegel und enthauptete das Ungeheuer. Den abgeschlagenen Kopf verstaute er in einem Sack, denn selbst im Tod war der Zauber der Medusa noch wirksam.
Das Haupt der Medusa wurde von Perseus noch einige Male eingesetzt, um Feinde zu Stein erstarren zu lassen. Schließlich überließ er die Trophäe der Athena, die das Medusenhaupt auf ihrem Schild trägt.

 

Medusa Anhänger - Ein Thema in der antiken Kunst

Als Gorgoneion wird das Abbild des Medusenhauptes zu einem beliebten Motiv in der antiken Kunst. In archaischer Zeit wird der Kopf der Medusa noch sehr fratzenhaft und furchteinflößend dargestellt. Er schmückte Waffen, Ziegel, Möbel oder Keramik und besaß als mächtiges Schutzsymbol eine Unheil abwehrende Funktion. Die magische Wirkung beschützte Menschen, Schiffe, Häuser und ganze Städte. Ab dem 5. Jahrhundert v. Chr. wird der fratzenhafte Stil durch eine natürlichere Darstellung abgelöst. Die Gesichtszüge werden zunehmend menschlicher, Zunge und Zähne werden nicht mehr betont.

Das Haupt der Medusa wird auch im militärischen Bereich häufig verwendet. Auf dem Brustpanzer von Alexander dem Großen auf dem berühmten Mosaik aus Pompeji ist es ebenso zu finden wie auf Zierscheiben, die als Orden an verdiente Soldaten verliehen wurden.
Auch Amulettanhänger mit dem Abbild der Medusa sind bekannt. Das Bild rechts zeigt Kaiser Hadrian mit einem Brustpanzer, den, ganz im Stile Alexanders, ein Gorgoneion schmückt.

Alle Bilder: Quelle Wiki Commons

  Medusa und Hadrian

 

 

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