Römisches Pferdegeschirr 2

Art.Nr.:493401
Preis
1.498,00 EUR
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Römisches Pferdegeschirr Nr. 2

Die Beschlagteile bestehen aus massiver Bronze und werden montagefertig mit Bronzenieten geliefert. Gegen Aufpreis sind auch massive Silbernieten erhältlich. Der Set enthält Beschlagteile für einen Schweifriemen (4 kleine Phaleren mit Blattanhängern, 2 große Phaleren mit Büstendekoration und  6 dekorativen Zierbeschlägen, 2 Halbmondanhängern und 2 Schnallen) und Beschläge für einen Brust-/Halsriemen (zentrale Phalera mit Götterbüste Venus und Blattanhänger, 2 große Phaleren mit Venus-Büste, 4 kleine Phaleren mit Blattanhängern, 10 Riemenbeschläge, 2 Halbmondanhänger, 3 Schnallen).
Zur Befestigung des Geschirrs sollte der Sattel vorne und hinten jeweils zwei Lederriemchen besitzen, die durch die Schnallen des Geschirrs gezogen werden können.
Die Lieferzeit beträgt aufgrund der aufwändigen Fertigung ca. 8 Wochen. Die Einzelteile sind sowohl in polierter Bronze als auch gegen Aufpreis in verzinnter Bronze erhältlich.

 

Die römische Armee zeichnet sich nicht gerade durch eine besondere Bescheidenheit aus. Besonders die Parade- und Kampfausrüstungen der Reiterei waren ausgesprochen aufwendig gearbeitet, was auch für das Geschirr der Pferde gilt. Das Selbstverständnis der Reitersoldaten als Elite des Militärs spiegelt sich in jedem Detail wider.
Im 1. Jahrhundert wurden die Pferde mit prunkvollen Scheiben (Phaleren) geschmückt, die an Riemen befestigt waren. Belege hierfür finden sich auf Reitergrabsteinen (Bild 2) oder auch im archäologischen Fundbestand in großer Zahl. Dieser Schmuck wurde mindestens bis ins frühe 2. Jahrhundert verwendet, wie Funde aus England (Ribchester) zeigen.

 

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