Kleeblattfibel, Silber

Art.Nr.:214002
Preis
79,00 EUR
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Kleeblattfibel mit Greiftieren im Borre-Stil des 9. Jahrhunderts. Als Vorlage dieser Fibel der wikingerzeitlichen Frauentracht diente ein Stück aus dem dänischen Museum Moesgard (Bild 2).
Die ersten Exemplare kleeblattförmiger Beschläge wurden als Riemenverteiler aus dem Reich der Karolinger nach Skandnavien importiert. Dort wurden die Schmuckstücke bald zu Fibeln umfunktioniert und im eigenen Schmuckstil verziert. Als charakteristischer Trachtbestandteil wurden sie in den meisten Fällen aus Bronze gegossen und bisweilen auch in Silber gefertigt. Sie finden sich ausnahmlos in Frauengräbern und wurden meist direkt zwischen den Schalenfibeln getragen, z.B. um den Halsausschnitt der Tunika zu verschließen oder die Schürze vor der Brust zu fixieren. Bild 3 zeigt die Fundlage anhand von Frauengräbern aus Birka. Wie auch viele Originale besitzt unsere Reproduktion zusätzlich eine Öse auf der Rückseite, in die Zierketten o.ä. eingehängt werden können. Zur Mitte des 10. Jahrhunderts hin verschwinden die Kleeblattfibeln aus dem archäologischen Fundbestand.

Handgefertigt aus massivem 925er Silber, mit stabiler und funktionsfähiger Eisennadel. Durchmesser ca. 50mm.


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