Römische Distelfibel, Silber

Art.Nr.:626002
Preis
129,00 EUR
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Römische Distelfibel

Nachbildung einer sogenannten Distelfibel nach einem Fundstück aus Xanten. Die Distelfibel besitzt einen aufgesetzen Zierkranz und eine funktionsfähige, authentische Nadelkonstruktion. Die wunderschöne provinzialrömische Fibel besteht aus massivem 925er Silber und wird mit Zertifikat in einem Schmucketui geliefert.

Größe ca. 70 x 45 mm.

PRODUKTVIDEO

Römische Distelfibel

Die moderne Bezeichnung Distelfibel bezieht sich auf das runde oder manchmal auch quadratische Zierornament im Zentrum der Fibel. Das aufgesetzte und gewölbte Blech erinnert an die Blütenblätter einer Distel. In der französischen Archäologie werden diese Schmuckstücke ähnlich bildhaft als "Pfauenschwanzfibeln" bezeichnet. Wie die Gewandnadeln in römischer Zeit genannt wurden, ist unbekannt.
Technisch gesehen handelt es sich dabei um Hülsenspiralfibeln, bei denen die Nadel aus einer aufgewickelten Federspirale besteht, die in eine lange, hohle Hülse am Fibelfuß eingeschoben wird. Der Ursprung dieser provinzialrömischen Fibeln liegt in keltischer Zeit, wo bereits einfache Bügelfibeln mit einer aufgesetzen Scheibe aus Pressblech verziert wurden. 
Distelfibeln waren in römischer Zeit als Bestandteil der Frauentracht weit verbreitet und beliebt. Sie wurden entweder paarweise getragen oder zur Fixierung des Obergewandes zentral vor der Brust verwendet. Das Hauptverbreitungsgebiet liegt dabei im Westen des Imperium Romanum, besonders im Rheingebiet und in Gallien. Sie datieren in die 1. Hälfte des 1. Jahrhunderts n. Chr., aber Einzelstücke können noch bis in die 2. Hälfte des 1. Jahrhunderts auftreten.

 

 

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