Minerva Statue, Bronze

Art.Nr.:689001
Preis
185,00 EUR
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Bronzefigur der Minerva / Athena

 
Kleine Bronzefiguren wie diese wurden zu Kulthandlungen, meist in privaten Hausaltären (Lararien), verwendet. Die Qualität der Figuren war dabei sehr unterschiedlich und konnte zwischen einfachen, etwas unbeholfen wirkenden Figuren bis hin zu qualitätsvollen und naturnahen Arbeiten variieren. Für hochwertige Figuren wurde bisweilen auch kostbares Silber als Material zur Herstellung verwendet, einfache Stücke bestanden aus Ton.
Unsere Minerva ist eine freie Nacharbeitung, die sich an unterschiedlichen Darstellungen, Marmorstatuen und Bronzefiguren orientiert und diese in idealisierter Form wiedergibt. Basis war eine Statue aus dem Museum Bologna, die entsprechend verkleinert als Larariumsfigur komplett umgearbeitet wurde. Insbesondere Helm, Körper- und Armhaltungen wurden mit dem Ziel umgestaltet, "die beste" Bronzefigur der Minerva herzustellen wie ich sie auch vor 2000 Jahren angefertigt hätte. Nicht nur die künstlerische Qualität ist verglichen mit den Originalstücken herausragend, auch die Herstellung und das Material sind entsprechend aufwändig und authentisch. Die Statue der Minerva / Athena besteht tatsächlich aus echter und massiver Bronze, die im Wachsausschmelzverfahren verarbeitet wurde. Es handelt sich nicht um einen patinierten Guss aus Zinn oder industriellem Zink, oder gar um einen Kunstharzabguss mit Metallpulver, sondern um reine und aufwändige, traditionelle Handarbeit in einer authentischen Legierung. Jede Minerva / Athena wird einzeln aus einem Wachsmodell gegossen und in Handarbeit individuell hergestellt, darum können sich kleine Unterschiede von Figur zu Figur ergeben. Die Statue der Minerva /  Athena ist dabei ausgesprochen reich an Details. Neben dem aufwändig in Falten gelegten Gewand mit Brustpanzer trägt die Göttin einen Helm mit Helmbusch und Verzierungen in Form des geflügelten Pferdes Pegasus. Das kleine Portrait einer Medusa schmückt den Panzer. In ihrer rechten Hand hält Minerva eine Opferschale (Patera), mit der sie um Opfergaben bittet.
Da jede Figur individuell hergestellt wird, liegt die Lieferzeit in der Regel bei 2 bis 3 Wochen. Höhe der Minerva Statue mit Sockel (ohne Lanze) ca. 15,3 cm.
 
 
 

Bronzefigur der Minerva / Athena


Als ursprünglich italische Göttin wurde Minerva bereits bei den Sabinern, Etruskern und frühen Römern verehrt. Sie war hier besonders die Beschützerin der Handwerker und des Gewerbes. Durch den Einfluss griechischer Kolonien auf italischem Boden wurden dann auch zunehmend Attribute der griechischen Athena auf Minerva übertragen. Damit wurde sie auch zur Göttin der Weisheit und Schutzpatronin von Lehrern, Künstlern und Dichtern. Als wehrhafte Göttin mit Schild und Speer war sie auch, im Gegensatz zum impulsiven Kriegsgott Mars, die Göttin der taktischen Kriegsführung. Unter ihrer Obhut standen Ärzte ebenso wie Weber oder Schiffsbauer. Feierlichkeiten zu ihren Ehren wurden besonders von Handwerkervereinigungen begangen.

Die große Bedeutung der Minerva lässt sich daran erkennen, dass sie gemeinsam mit Jupiter und Juno als Stadtgottheit zur kapitolinischen Trias zählt. Ein Heiligtum dieser drei höchsten Gottheiten bezeichnete man als Capitolium, wobei sich der wichtigste Kultplatz auf dem danach benannten Kapitolshügel in Rom befand.  Zusätzlich befand sich ein weiterer Tempel der Minerva auf dem Aventin.
Der Sage nach entsprang die griechische Athene aus dem Haupt des Göttervaters Zeus. Ihre Rüstung, manchmal auch den Schild, ziert das Haupt der furchtbaren Medusa, die von Perseues mit ihrer Hilfe erschlagen worden war. Sie wird in der Dichtung die „eulenäugige“ genannt, und der Vogel war eng mit ihr verbunden. Seitdem gelten Eulen als die Vögel der Weisheit und als besonderes Symbol für die griechische Hauptstadt Athen, wo sich das Hauptheiligtum der Athena auf der Akropolis befand.
 

Minerva Statue – Die Religion der alten Römer


Zur Zeit der frühen Republik besaßen die Römer in einer landwirtschaftlichen Gesellschaft eine eigenständige, bäuerlich geprägte Religion, die sich archäologisch nur schwer fassen lässt. Es standen hier vor allem Mächte der Fruchtbarkeit und Schutzgottheiten für Menschen und Tiere im Vordergrund.
Mit der Ausdehnung des römischen Machtbereiches und dem Kontakt mit Etruskern und griechischen Kolonien wandelte sich die Glaubensvorstellungen.  Die alten Götter wurden zunehmendend dem griechischen Kult angepasst und gleichgestellt. Zum einen gab es die zwölf bekannten „Dei Consentes“, die nach dem Glauben der Griechen die Götter des Olymps darstellen.  Dazu gehörten Jupiter als der höchste Gott, sowie Juno, Neptun, Minerva, Mars, Venus, apollo, Diana, Vulcanus, Vesta, Merkur und Ceres. Daneben gab es zahlreiche weitere Götter wie Aeolus, den Gott des Windes, Luna, die Göttin des Mondes oder Fortuna als Glücksgöttin.
Eine Eigenart der griechischen und römischen Religion sind Personifikationen von Eigenschaften und Tugenden, wie Justitia, die Göttin der Gerechtigkeit, Pax als Friedensgöttin, Virtus (Tapferkeit), Concordia (Eintracht) oder Victoria (Sieg). Auch wurden Gottheiten als Personifikationen bestimmter Städte, Länder und Völker angesehen, wie Roma als Schutzgöttin der Stadt Rom. Die Begeisterung der Römer für die griechische Kultur führte dazu, dass das Aussehen der Götter sowie ihre Darstellung in der Kunst nahezu identisch übernommen wurden. Zahlreiche herausragende griechische Plastiken und Statuen sind nicht mehr im Original erhalten, existieren aber heute noch als Kopien aus späterer römischer Zeit.
Neben dem öffentlichen Kult der Staatsgötter gab es den privaten Kult, der an Hausaltären innerhalb der Familien und Hausgemeinschaften praktiziert wurden. Hier wurden vor allem private Schutzgötter des Hauses und seiner Bewohner verehrt, die Laren und Penaten, sowie der Genius als Schutzgeist des Hausherrn, des „Pater Familias“ als Oberhaupt der Großfamilie.
Auch andere Götter, zu denen eine besonderere Bindung in Form von Eiden, Versprechungen oder persönliche Geschicke bestand, wurden im privaten Kult verehrt. Vor allem Merkur als Gott das Handels und des Geldes ist häufig als kleine Götterfigur in den Hausaltären, den sogenannten Lararien, anzutreffen.

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