Ceres (Demeter), Bronze

Art.Nr.:720001
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Statuette der Ceres / Demeter, Bronze

Statuette der Ceres (griech. Demeter) aus echter Bronze. Die Figur wurde inspiriert von einer kleinen Marmorstatue aus dem British Museum. Das Original stammt aus Athen und datiert in das 2. Jahrhundert n. Chr. Die Herstellung erfolgt in Handarbeit im traditionellen Wachsausschmelzverfahren, dem Guss in der verlorenen Form. Der Rohling wird anschließend aufwendig nachbearbeitet, verschliffen und poliert. Höhe mit Sockel ca. cm.
 

Statuette der Ceres / Demeter, Bronze


Der Mythos von Demeter und ihrer Tochter Persephone war in der Antike von großer Bedeutung. Der Sage nach wurde Persephone von Hades, dem Gott der Unterwelt, entführt. Demeter, die Göttin der Fruchtbarkeit, war in großer Sorge und machte sich auf die Suche nach ihrer Tochter. Die Fackel, die die kleine Statue trägt, soll dabei die Dunkelheit erhellen und symbolisiert ihre Reise. Sie vernachlässigte ihre Pflichten in ihrer Traurigkeit so sehr, dass das Land vereiste und alle Pflanzen abstarben. Der erste Winter kam über die Welt und brachte den Tod über Tiere und Menschen.
Persephone gelang es schließlich, mit Hilfe von Hermes der Unterwelt zu entfliehen. Demeter war darüber so glücklich, dass die Erde wieder fruchtbar wurde und erblühte. Doch da Persephone in der Unterwelt von einem Granatapfel gegessen hatte, war sie eine Verbindung mit Hades eingegangen,  wegen der sie nun ein Drittel des Jahres im Reich der Toten verweilen musste. Daher bringt Demeter den fruchtbaren Frühling und den Sommer in der Zeit, in der Persephone bei ihr ist, und lässt im Winter die Pflanzen verdorren und die Erde von Kälte heimsuchen, wenn ihre Tochter bei Hades in der Unterwelt weilt.

In Eleusis bei Athen befand sich das zentrale Heiligtum der Demeter, die durch einen geheimen Mysterienkult verehrt wurde. Der Ablauf und die Inhalte waren streng vertraulich, den Eingeweihten war es bei Todesstrafe verboten, darüber zu berichten. Möglicherweise existierte der Mysterienkult, der später sogar zum Athener Staatskult erhoben wurde, seit Minoischer Zeit. Erst im 4. Jahrhundert n. Chr. wurde die Ausübung des Kultes durch Theodosius I. per Dekret verboten, der Tempel der Demeter wurde schließlich 395 n. Chr. durch die Goten zerstört.

Demeter wurde als die Göttin des Ackerbaus und der Fruchtbarkeit verehrt, aber darüber hinaus ist sie damit auch die Beschützerin der göttlichen Ordnung von Leben und Tod auf unserer Erde. Neben ihren Attributen wie Früchten, Schlange, Ährenkranz und Ährengarbe wurde Demeter oft eine Fackel tragend dargestellt. Dies ist ein Zeichen ihrer nächtlichen Suche nach ihrer Tochter Persephone, womit sie auch zur Schutzgöttin der Suchenden und Reisenden wird. Ihre Mutterliebe macht sie auch zur Göttin der Familie und des Wohlstandes.
Ihre Name findet sich wieder in „Cervisia“, einem bierähnlichen Getränk aus Getreide und den „Cerealien“ als Nahrungsmittel.
 

 

 

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