Gladiator Statuette, Bronze
Miniatur-Statuette eines römischen Gladiators, wahrscheinlich vom Typ Hoplomachus, nach einem antiken Original aus dem Neuen Museum auf der Berliner Museumsinsel. Die etwa 83 mm hohe Figur wird wie die großen Vorbilder der Antike im traditionellen Wachsausschmelzverfahren aus massiver Bronze gefertigt. Besonders bemerkenswert ist die ungewöhnliche Waffe, deren Deutung die Archäologie über viele Jahrzehnte beschäftigte. Eine außergewöhnliche Replik für Sammler, Reenactment und Liebhaber der römischen Geschichte.
Gladiatoren-Statuette aus Bronze – Hoplomachus
Ein detailreiches Stück römischer Geschichte
Diese hochwertige Miniatur-Statuette eines römischen Gladiators basiert auf einem antiken Original aus dem Neuen Museum auf der Berliner Museumsinsel. Dargestellt ist vermutlich ein Hoplomachus, einer der bekanntesten Gladiatorentypen der römischen Kaiserzeit.
Die Figur wird wie die großen Originale der Antike im traditionellen Wachsausschmelzverfahren (Cire perdue) aus massiver Bronze gefertigt. Mit einer Höhe von etwa 83 mm überzeugt sie durch ihre außergewöhnlich feine Ausarbeitung und authentische historische Gestaltung.
Besonders bemerkenswert ist die ungewöhnliche, lange Stoßwaffe des Gladiators. Über viele Jahrzehnte konnte sie nicht eindeutig identifiziert werden. Erst ein Fund aus Augusta Raurica (Augst, Schweiz) aus dem Jahr 1962 brachte eine vergleichbare florettartige Waffe ans Licht, die möglicherweise genau diesem selten dargestellten Gladiatorentyp zugeordnet werden kann.
Ein außergewöhnliches Sammlerstück
Diese Bronzestatuette eignet sich hervorragend als Blickfang in einer Sammlung antiker Repliken oder als Geschenk für Liebhaber der römischen Geschichte.
Besonders geeignet für:
- Sammler archäologischer Repliken
- Reenactment und Living History
- Museumspädagogik und Unterricht
- Freunde der römischen Antike
- Fans von Gladiatoren, Militärgeschichte und Archäologie
- außergewöhnliche historische Geschenkideen
Technische Daten
- Material: Massive Bronze
- Herstellungsverfahren: Wachsausschmelzverfahren (Cire perdue)
- Höhe: ca. 83 mm
- Vorbild: Original aus dem Neuen Museum, Berliner Museumsinsel
- Dargestellte Figur: vermutlich ein Hoplomachus
- Besonderheit: Darstellung mit einer außergewöhnlichen Gladiatorenwaffe
- Handgefertigt und sorgfältig nachbearbeitet
Archäologischer Hintergrund
Eine rätselhafte Gladiatorenwaffe
Die außergewöhnlich lange Stoßwaffe dieses Gladiators beschäftigte die Forschung über viele Jahrzehnte. Vergleichbare Waffen waren ausschließlich von bildlichen Darstellungen bekannt, weshalb ihre tatsächliche Existenz lange bezweifelt wurde.
Erst 1962 wurde im römischen Augusta Raurica (Augst, Schweiz) eine lange, florettartige Eisenwaffe entdeckt. Sie könnte genau jenem Waffentyp entsprechen, der auf dieser Figur dargestellt ist. Sollte diese Deutung zutreffen, wäre das eine seltene Verbindung zwischen archäologischem Fund und antiker Bildkunst.

Quelle: https://www.instagram.com/kimon_demetrios/
Der Hoplomachus
Der Hoplomachus („Kämpfer nach Art eines Hopliten") gehörte zu den technisch anspruchsvollsten Gladiatorengattungen.
Er trug einen reich verzierten Helm, einen kleinen Rundschild (Parma), Beinschienen sowie einen Armschutz (Manica). Als Hauptwaffe diente eine lange Stoßwaffe, mit der er versuchte, seinen Gegner auf Distanz zu halten. Häufig kämpfte er gegen einen Murmillo oder einen Thraex, wodurch besonders abwechslungsreiche Duelle entstanden.
Die Gladiatorenkämpfe
Die Ursprünge der Gladiatorenspiele reichen vermutlich auf etruskische Begräbnisrituale zurück. Während der römischen Republik entwickelten sich daraus öffentliche Schauspiele, die in der Kaiserzeit zu den beliebtesten Veranstaltungen des Reiches wurden.
Die Kämpfe fanden in Amphitheatern wie dem berühmten Kolososseum statt und wurden von Schiedsrichtern überwacht. Anders als oft angenommen, endeten sie nicht grundsätzlich tödlich. Gladiatoren waren kostspielig ausgebildete Kämpfer, deren Überleben wirtschaftlich sinnvoll war.
Zu den bekanntesten Gladiatorengattungen gehörten:
- Murmillo
- Thraex
- Hoplomachus
- Secutor
- Retiarius
- Provocator
Jeder Typ verfügte über eine andere Bewaffnung, wodurch taktisch sehr unterschiedliche Kämpfe entstanden.
Zwischen Sklave und Superstar
Obwohl viele Gladiatoren ursprünglich Sklaven, Kriegsgefangene oder Verurteilte waren, konnten erfolgreiche Kämpfer enorme Berühmtheit erlangen.
Ihre Namen wurden im gesamten Reich bekannt. Sie galten als Vorbilder für Mut und Kampfkunst und wurden von vielen Menschen bewundert. Manche verdienten hohe Preisgelder oder erlangten sogar ihre Freiheit.
Ihre Popularität zeigt sich eindrucksvoll in zahlreichen archäologischen Funden. Gladiatoren wurden auf Öllampen, Fingerringen, Mosaiken, Graffiti, Reliefs und kleinen Bronzestatuetten dargestellt. Es ist durchaus denkbar, dass auch diese Figur einen besonders erfolgreichen Gladiator zeigt, dessen Name heute längst vergessen ist.
Das Ende einer jahrhundertelangen Tradition
Mit der Ausbreitung des Christentums verloren die Gladiatorenspiele zunehmend an Bedeutung. Anfang des 5. Jahrhunderts n. Chr. wurden sie schließlich verboten und verschwanden aus dem öffentlichen Leben.
Bis heute gehören Gladiatoren jedoch zu den bekanntesten Symbolen der römischen Antike und faszinieren Archäologen, Historiker und Museumsbesucher gleichermaßen.
| Lieferzeit | 3-4 Wochen |
|---|---|
| Gewicht | 0.060000 |
| Größe | 83 mm |
| Hersteller | Replik-Shop * Markus Neidhardt * Brunnenstr. 13 * 61194 Niddatal * www.replik-shop.de * mail@replik.de |
| Sicherheitshinweise | Bronze kann abfärben und schwarze Spuren auf der Haut hinterlassen |
| Epoche | Römer |
| Material | Bronze |
| Art der Replik | Götter und Kult |
| Lieferumfang | Lieferung im Schmucketui mit Zertifikat |
