Spintria, Bordellmünze III

Die Spintria Nr. III ist eine detailgetreue Nachbildung eines faszinierenden Kleinobjekts aus der frühen römischen Kaiserzeit.
Gefertigt in sorgfältiger Handarbeit aus goldfarbener Messingbronze, vermittelt sie den authentischen Eindruck jener seltenen Marken, die zwischen Kunst, Sinnlichkeit und Alltagsleben angesiedelt sind.

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Römische Spintria Nr. III

Nachbildung einer antiken Bordell- oder Spielmarke aus Messingbronze oder massivem 925er Silber

Die Spintria Nr. III ist eine detailgetreue Nachbildung eines faszinierenden Kleinobjekts aus der frühen römischen Kaiserzeit.
Gefertigt in sorgfältiger Handarbeit aus goldfarbener Messingbronze, vermittelt sie den authentischen Eindruck jener seltenen Marken, die zwischen Kunst, Sinnlichkeit und Alltagsleben angesiedelt sind.

Auf Wunsch kann diese Replik auch in massivem 925er Sterling-Silber hergestellt werden – als hochwertiges Schmuckstück, das antike Symbolik und modernes Kunsthandwerk auf edle Weise verbindet.
Ob als Sammlerstück, Requisit oder tragbares Zeichen römischer Lebensfreude: Die Spintria Nr. III verbindet archäologische Präzision mit ästhetischer Eleganz.

Die Vorderseite zeigt eine erotische Szene, wie sie für die Originale dieser Marken typisch ist.
Die Rückseite trägt die römische Zahl III (3), die innerhalb der bekannten Serien eine der häufigsten Varianten darstellt.
Mit einem Durchmesser von etwa 22 mm orientiert sich die Replik exakt an den Maßen und Proportionen der antiken Vorbilder.
Auf Wunsch kann sie mit einer kleinen Öse versehen werden – ideal als authentischer Anhänger oder dezentes Amulett.

Spintriae – Rätselhafte Zeugnisse römischer Alltagskultur

Die sogenannten Spintriae zählen zu den geheimnisvollsten Kleinfunden des 1. Jahrhunderts n. Chr.
Es handelt sich um kleine runde Marken, meist aus Bronze, deren Vorderseiten erotische Darstellungen zeigen und deren Rückseiten mit Zahlen (I–XVI) versehen sind.

Ihre ursprüngliche Funktion ist bis heute nicht endgültig geklärt, doch archäologische und kulturhistorische Forschung hat mehrere plausible Erklärungen hervorgebracht:

1. Wertmarken für Bordelle:
Die wahrscheinlichste Deutung sieht in Spintriae eine Form diskreter Zahlungsmittel in Bordellen.
Kunden konnten diese Marken erwerben und innerhalb des Hauses einlösen – eine Praxis, die es ermöglichte, offizielle Münzen mit dem Bild des Kaisers von moralisch fragwürdigen Kontexten fernzuhalten.
Dieses System zeugt nicht nur von organisatorischem Pragmatismus, sondern auch von der subtilen Trennung zwischen öffentlicher Moral und privatem Vergnügen im römischen Alltag.

2. Spiel- und Gesellschaftsmarken:
Eine alternative Interpretation versteht die Spintriae als Marken in erotischen oder geselligen Spielen, wie sie besonders in den gebildeten und wohlhabenden Kreisen der frühen Kaiserzeit beliebt waren.
Hier dienten sie womöglich als Loszeichen, Wertmarken oder Spielsteine – Ausdruck jener römischen Verbindung von otium, Sinnlichkeit und sozialer Interaktion.

Herkunft, Datierung und kultureller Kontext

Die meisten bekannten Spintriae stammen aus den Jahrzehnten zwischen 20 und 60 n. Chr., mit Fundorten vor allem in Pompeji, Herculaneum und anderen Städten Kampaniens.
Nach dem Ende der julisch-claudischen Dynastie verschwinden sie weitgehend aus dem Fundbild – ein Hinweis auf mögliche moralische oder rechtliche Veränderungen in der kaiserlichen Politik.

Originale Spintriae befinden sich heute in bedeutenden Sammlungen, etwa im British Museum (London), im Kunsthistorischen Museum Wien und im Museo Archeologico Nazionale di Napoli.
Ihre fein ausgearbeiteten Reliefs, sorgfältige Gussqualität und präzise Typisierung machen sie zu hervorragenden Beispielen römischer Kleinkunst und sozialer Symbolik.

Ein greifbares Stück römischer Lebenswelt

Die Spintria Nr. III steht exemplarisch für die Verbindung von Kunst, Erotik und Alltagskultur im frühen Imperium Romanum.
Sie erinnert an eine Epoche, in der Lebenslust, Handwerkskunst und gesellschaftliche Codes auf faszinierende Weise miteinander verwoben waren.

Ob als archäologisch fundierte Replik, Sammlerobjekt oder maßgefertigtes Schmuckstück aus Silber – die Spintria Nr. III ist ein authentisches, sinnlich erfahrbares Zeugnis römischer Geschichte, das die kulturelle Vielfalt und Offenheit der Antike lebendig werden lässt.

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Größe 22mm ohne Öse
Hersteller Replik-Shop * Markus Neidhardt * Brunnenstr. 13 * 61194 Niddatal * www.replik-shop.de * mail@replik.de
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Epoche Römer
Art der Replik Erotica
Lieferumfang Lieferung im Schmucketui mit Lederbändchen und Zertifikat
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