Spintria, Bordellmünze VI

Diese hochwertige Nachbildung einer römischen Bordellmünze (sogenannten Spintria) wird in sorgfältiger Handarbeit in unserer eigenen Werkstatt gefertigt. Das Stück besteht aus Messingbronze, also demselben Material, das auch bei den antiken Originalen verwendet wurde, oder auf Wunsch auch aus hochwertigem, massivem 925er Silber.

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Römische Bordellmünze (Spintria) Nr. VI (6) – detailgetreue Nachbildung aus Messingbronze oder Silber

Diese hochwertige Nachbildung einer römischen Bordellmünze (sogenannten Spintria) wird in sorgfältiger Handarbeit in unserer eigenen Werkstatt gefertigt. Das Stück besteht aus Messingbronze, also demselben Material, das auch bei den antiken Originalen verwendet wurde, oder auf Wunsch auch aus hochwertigem, massivem 925er Silber.

Die Münze zeigt auf der Vorderseite eine erotische Darstellung einer Kopulationsszene, wie sie typisch für diese seltenen und faszinierenden Objekte der römischen Kaiserzeit ist. Auf der Rückseite befindet sich die römische Ziffer VI (6). Der Durchmesser beträgt etwa 22 mm, und die Münze ist wahlweise mit oder ohne Anhängeröse erhältlich – ideal sowohl als Sammlerstück, als auch als außergewöhnliches Schmuck- oder Requisitenobjekt.

Historischer Hintergrund der Spintriae

Die sogenannten Spintriae (Singular Spintria) sind kleine, meist bronzene oder messingfarbene Jetons aus dem 1. Jahrhundert n. Chr., die in der frühen römischen Kaiserzeit – insbesondere unter den Kaisern Tiberius (14–37 n. Chr.) und Caligula (37–41 n. Chr.) – verbreitet waren.

Auf ihren Vorderseiten zeigen sie erotische Szenen, oft in erstaunlich detailreicher und künstlerisch anspruchsvoller Ausführung. Die Rückseiten tragen meist römische Zahlen von I bis XVI, gelegentlich eingerahmt oder von einem Kranz umgeben. Die Funktion dieser Objekte ist bis heute nicht eindeutig geklärt – und genau das macht ihren Reiz aus.

Theorien zur Verwendung

Eintritts- oder Wertmarken für Bordelle:
Die gängigste Theorie besagt, dass Spintriae als Wertmarken in römischen Bordellen dienten. Kunden hätten sie an der Rezeption oder beim Betreiber erworben und dann an die Prostituierten weitergegeben – möglicherweise, um den Austausch von offiziellen Münzen (mit dem Bild des Kaisers) in einem „unanständigen“ Kontext zu vermeiden. Da der Kaiser als göttlich galt, wäre es pietätlos gewesen, sein Abbild in einem Bordell zu verwenden.

Spiel- oder Zählmarken:
Andere Historiker vermuten, dass es sich um Spielmarken oder Jetons handelte, die in Gesellschaftsspielen oder im privaten Bereich verwendet wurden. Die erotischen Darstellungen wären dann Ausdruck römischer Freizügigkeit, nicht unbedingt Beleg für einen praktischen Bordellgebrauch.

 

Datierung und Fundorte

Die meisten bekannten Spintriae stammen aus dem frühen 1. Jahrhundert n. Chr., vor allem aus Pompeji, Herculaneum und anderen Städten Kampaniens. Ihre Verwendung scheint um die Mitte des Jahrhunderts zu enden – vermutlich im Zuge moralischer Reformen oder aus veränderten gesellschaftlichen Konventionen.

Funde sind meist aus Buntmetall gefertigt. Originale befinden sich heute in Museen wie dem British Museum in London, dem Kunsthistorischen Museum Wien oder dem Museo Archeologico Nazionale in Neapel.

 

Ein Stück römischer Alltags- und Erotikgeschichte

Diese Nachbildung ermöglicht es, ein authentisches Relikt römischer Alltagskultur in Händen zu halten – ein Artefakt, das gleichermaßen Zeugnis von künstlerischem Können, gesellschaftlicher Doppelmoral und antiker Erotik ablegt.


Ob als Sammlerstück, Geschenk für Geschichtsliebhaber oder dekoratives Schmuckstück: Diese Spintria ist ein außergewöhnliches und geschichtsträchtiges Objekt, das einen faszinierenden Einblick in die Welt des alten Rom bietet.

 

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Hersteller Replik-Shop * Markus Neidhardt * Brunnenstr. 13 * 61194 Niddatal * www.replik-shop.de * mail@replik.de
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Epoche Römer
Art der Replik Erotica
Lieferumfang Lieferung im Schmucketui mit Lederbändchen und Zertifikat
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