Mars Ultor, Bronze

Art.Nr.:711001
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Römische Bronzestatue Mars Ultor

Diese kleine Bronzefigur des Mars Ultor entstand als Rekonstruktion einer Statue aus der Aula Sillana in Cumae, Italien. Neben den Ergänzungen der fehlenden Teile wurde auf die bei der originalen Statue nötigen Stützkonstruktionen verzichtet. Der rekonstruierte Helm orientiert sich an der großen Mars Ultor Statue aus den Kapitolinischen Museen. So reiht sich die Statuette nahtlos in die Reihe römischer Götterfiguren ein, die einst in einem römischen Hausaltar, dem sogeanannten Lararium, verehrt wurden.
Der römische Kriegsgott ist voll gerüstet und trägt einen Muskelpanzer mit Pteryges, Mantel, Beinschienen und einen reich verzierten Helm. Die Größe der Figur liegt ohne Lanze inklusive Sockel bei etwa 13 cm. Die detaillierte Mars Statue wird im aufwendigen Wachsausschmelzverfahren von Hand gegossen und nachberarbeitet.

 

Der Römische Kriegsgott Mars

Die Ursprünge des römischen Mars finden sich im griechischen Kriegsgott Ares, der im Rahmen der Interpretatio Romana mit Mars gleichgesetzt wurde. Das italische Volk der Marser leitete sogar seinen Namen von dem Kriegsgott ab, der als Vater von Romulus und Remus auch der Stammvater der Römer war. Für die Römer, deren Existenz als Militärstaat vom kriegerischen Erfolg abhängig war, spielte der Kriegsgott Mars ohnehin eine entscheidende Rolle. In Rom zentral lag der Campus Martius, das Marsfeld, das als freier Platz für militärische Aufmärsche, Übungen , Wettkämpfe, Wagenrennen und private körperliche Ertüchtigungen genutzt wurde. Auch ein Heiligtum für den Kriegsgott befand sich auf dem Marsfeld, auf dessen Altar entsprechende Opfer dargebracht wurden. Während auf dem  Marsfeld seit der frühesten Kaiserzeit zunehmend öffentliche Bauwerke, Thermen, Theater und Tempel errichtet wurden, erhielt Mars Ultor um 2 v. Chr. einen eigenen Tempel auf dem Forum Romanum. Augustus stiftete das Bauwerk für den "Rächenden Mars" als Erfüllung eines Schwurs, den er während des Bürgerkriegs gegen die Mörder Cäsars geleistet hatte. Damit legitimierte  Augustus seinen Sieg auch durch göttliche Fügung und die Unterstützung des Kriegsgottes. Im Gegensatz zu anderen klassischen Darstellungen wird Mars nicht jugendlich nackt portraitiert, sondern mit voller Rüstung, gealtert, väterlich und Frieden stiftend.

In den romanischen Ländern war Mars namengebend für den zweiten Tag der Woche, den Martis Dies (Tag des Mars). Daraus wurde im Französischen der "Mardi" und im Italienischen der "Martedi".  Der entsprechende germanische Kriegsgott Tyr/Tiu wiederum war Patron für den deutschen "Dienstag" und den Englischen "Tuesday".

 

 

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