Römischer Delfin-Anhänger, Gold 585

Art.Nr.:725004
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459,00 EUR
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Römischer Delfin Anhänger

Inspiriert von einem originalen Fundstück, das im Münchner Auktionshaus Gorny & Mosch versteigert wurde, habe ich diesen bezaubernden kleinen Anhänger angefertigt. Das Original aus Privatbesitz wird als Zierscheibe eines Schwertgurtes angesprochen, allerdings würde ich aufgrund der Befestigungslöcher eher eine Verwendung als Möbelbeschlag vermuten. Das Original wurde von mir auf eine ansprechende Größe von knapp 30 mm verkleinert und ist damit wunderbar filigran gearbeitet. Die drei Delfine werden von Ranken umspielt, die wie Meereswellen erscheinen. Die dreifache kreisförmige Anordnung der Delfine erinnert an eine glückbringende keltische Triskele, deren Motiv im späten 2. Jahrhundert im Zuge einer Renaissance der keltischen Kunst im Römischen Reich sehr beliebt wurde. Eine Verwandtschaft mit der zeitgleichen plastischen Trompetenornamentik aus Antoninischer Zeit drängt sich dabei auf.

Das faszinierende Schmuckstück mit einem Gewicht von deutlich über 6 Gramm wird in Handarbeit aus hochwertigem 585er Gold gefertigt und wird in einem Geschenketui mit Zertifikat geliefert.

 

Römischer Delfin Anhänger

Delfine galten bereits in der griechischen Antike als außergewöhnliche Meeresbewohner, die in vielen Mythen und Legenden auftreten. Während sie hilfreich Schiffbrüchige, wie den Dichter Arion von Lesbos vor dem Ertrinken retteten, dienten Sie auch als Boten und Reittiere des Meeresgottes Poseidon. Auch Apollon verwandelte sich in einen Delfin, um Reisende zu seinem Heiligtum in Delphi zu leiten. Auf zahlreichen Mosaiken, Fresken und Wandmalereien wird auch der Liebesgott Eros auf einem Delfin reitend dargestellt. Eine besondere Beziehung zu der aus dem Meer geborenen Aphrodite ist dabei offensichtlich. Delfine stellten ein gutes Omen für Seefahrer und Fischer dar und waren Symbole für Klugheit, Schönheit, Intelligenz, Liebe, Lebensfreude und künstlerische Kreativität. Bereits damals nahmen Delfine einen besonderen Platz in den Herzen der Menschen ein und hatten einen Bezug zur Welt der Götter.

Die Zahl Drei findet sich im bekannten Motiv der keltischen Triskele und scheint bereits seit dieser Zeit als göttliche Glückzahl gesehen worden zu sein. Neben dem allgegenwärtigen Zyklus aus Geburt, Blüte und Untergang findet sich auch in vielen Religionen und Glaubensrichtungen der Bezug zum Übernatürlichen. Bei den Kelten gab es dreigesichtige Gottheiten, bei den Germanen die drei Nornen, die das Schicksal der Menschen bestimmten. Im Christentum finden wir die Dreifaltigkeit und im Volksglauben Sprüche wie "Aller guten Dinge sind Drei". Dreimal Ausspucken soll ebenso Glück bringen wie drei mal auf Holz klopfen. sicher war auch in der Antike die Dreizahl mit einer besonderen Symbolik verbunden.

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