Schalenfibeln Oslo, Bronze (Paar)

Art.Nr.:745001
Preis
485,00 EUR
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Große Ovalfibel / Schalenfibel im Borre-Stil, Bronze

Oval- oder Schalenfibel nach dem Fundstück C4727 aus dem Kulturhistorischen Museum in Oslo, Norwegen. Die stabile Eisennadel ist voll funktionsfähig und macht diese Gewandnadeln zu wunderschönen Schmuckstücken vor allem auch für authentische Reenactment-Darstellungen. Die Größe einer Fibel liegt bei etwa 112 mm, das Gewicht bei etwa 160 g.

Preis für ein Paar (2 Fibeln)

Wie das Original aus dem 9. Jahrhundert besteht auch meine Nachbildung aus einer zweiteilen Konstruktion mit Grundschale mit einem aufgesetzten, reich verzierten Oberteil. Die Innenseite weist eine textile Struktur auf, die sich bei vielen Ovalfibeln beobachten lässt. Dies weist darauf hin, dass die Modelle für den Guss im Wachsausschmelzverfahren mit Hilfe von in Wachs getränkten Stoffresten hergestellt wurden.

 

Ovalfibeln in der Wikingerzeit

Was jeder Wikinger seiner Frau vom Beutezug mitbringen sollte ...

Zu den typischen Bestandteilen der vornehmen wikingerzeitlichen Frauentracht gehört ein Paar großer Schalenfibeln, die auch unter den Namen Ovalfibeln oder Schildkrötfibeln bekannt sind.

Eine große Zahl von Originalstücken sind aus dem gesamten skandinavischen Raum bekannt, Sonderformen stammen von der Insel Gotland und aus Finnland. Importierte Stücke finden sich überall dort, wo sich Wikinger über längerere Zeit niedergelassen haben, beispielsweise in England, Irland oder in der Normandie. Anhand der Fundstücke kann man regionale Vorlieben und zeitliche Entwicklungen erkennen, aber letztendlich geben Sie auch Aufschluss über den sozialen Rang ihrer Trägerin. Einfache Stücke aus rohem Zinnguss sind ebenso belegt wie detailiert ausgearbeitete Stücke aus Bronze oder vergoldetem Silber. Anhand von Stoffresten, die durch die Metalloxide der großen Fibeln konserviert wurden, lassen sich oftmals reich verzierte Schürzen rekonstruieren, die mit Hilfe der Ovalfibeln unter den Schultern befestigt wurden (Bild 2).
Gut erhaltene archäologische Funde aus Pskov (Russland) erlauben ein detailliertes Bild auf die wikingerzeitliche Frauentracht. Neben einer auffallend bunten Farbgebung wandelt sich auch das herkömmliche Bild des Hängerockes. Aktuell wird darüber diskutiert, ober die Schürze ein offenes Kleidungsstück war, wie bei dieser aktuellen Rekonstruktion der Pskover Funde, oder doch eher ein geschlossenes Schlauchkleid, das mit schmalen Trägerbändchen unter den Schultern geschlossen wurde.

 

 

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