Fibel Almgren 68, Bronze

Art.Nr.:318001
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Viele ältere germanische Fibelformen sind ohne Vorbilder aus der keltischen - und später aus der romanisierten Welt- nicht vorstellbar. Die Ähnlichkeit und Verbreitung mancher Formen über alle Grenzen hinweg verdeutlichen, wie eng der Kulturaustausch zumindest zu Beginn der römischen Kaiserzeit war. Ein Beispiel dafür ist der Fibeltyp Almgren 68 (einteilige, profilierte Fibel mit Sehnenhaken), der ebenfalls seine Vorläufer in spätkeltischen und frührömischen Fibelformen hat.

Dieser Typus der Kräftig Profilierten Fibel datiert ziemlich genau in die 40er-70er Jahre n. Chr., d.h. bis zum Ende des Julisch-Claudischen Kaiserhauses. A68 ist sowohl in den römischen Militärlagern zur Sicherung des Alpenvorlandes, in den Limeslagern (z.B. Hofheim) zu finden, wie auch in den österreichischen Alpenländern, in Böhmen und in Ostdeutschland (Schlesien, Posen, Westpreussen). Einzelstücke streuen bis ins nördliche Dänemark und nach Gotland. Über alle Grenzen hinweg war dieser Typus also sowohl in den römischen Provinzen als auch im freien Germanien häufig anzutreffen.

Der Abguss eines Originals (siehe Bild 2) wurde in Handarbeit aus echter Bronze voll funktionsfähig rekonstruiert. Diese Variante ist etwas gestreckter als unsere Nr. 339001. Lieferung mit Zertifikat, Länge ca. 55mm

Literatur: G. Kossack, Frühe römische Fibeln aus dem Alpenvorland und ihre chronologische Bedeutung für die germanischen Kulturverhältnisse, in: Festschrift F. Wagner, M. 1962 S. 125-137.


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