Ringfibel, Silber

Art.Nr.:088002
Preis
75,00 EUR
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In fünf Grabungen zwischen 1950 und 1963 wurde in Hamfelde im Kreis Herzogtum Lauenburg ein großes, knapp 900 Bestattungen und Waffenlager umfassendes elbgermanisches Gräberfeld ausgegraben. Es datiert in die Zeit von 30 v. bis 220 n. Chr. und umfaßt damit die gesamte ältere römische Kaiserzeit.
Die Bestattungen wurden ausnahmslos als Urnengräber angelegt, die zum großen Teil mit Beigaben ausgestattet waren.
Diese Beigaben, meist Bewaffnungsteile, deuten ebenso wie die anthropologischen Untersuchungen des Leichenbrandes darauf hin, daß es sich bei dem Bestattungsplatz um einen reinen Männerfriedhof gehandelt hat. Der Vergleich mit anderen Fundorten zeigt, daß die Germanen hier an der Unterelbe Männer und Frauen auf getrennten Friedhöfen bestatteten.
Die vorliegende Ringfibel wurde in Grab Nr. 509 geborgen. Der Querschnitt und die Form der Endknöpfe sind unregelmäßig, was auf eine reine Handarbeit ohne die Hilfe von technischen Geräten wie einer Drehbank hinweist. Unsere Reproduktion wurde in gleicher Weise in Handarbeit hergestellt und zusätzlich leicht vergrößert, um den Gebrauchswert zu erhöhen. Die Nadel besteht aus hartem Bronzedraht, der selbst schwerste Stoffe ohne Probleme hält.

Handgefertigt aus hochwertigem 925er Silber mit funktionsfähiger Nadel aus hartem Neusilber. Durchmesser ohne Nadel ca. 40mm, Lieferung mit Zertifikat.

Literatur: Niels Bantelmann, Hamfelde - Ein Urnenfeld der römischen Kaiserzeit in Holstein. Neumünster 1971


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