Fingerring der Tempelritter, Silber

Art.Nr.:527002
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77,01 EUR
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Siegelring der Tempelritter

Das Stück entstand als Abguß eines Originalstückes aus einer privaten Sammlung, wobei sich aufgrund der guten Erhaltung des Originals auch eine gut gemachte Fälschung oder Nacharbeitung nicht ausschließen lässt. Ein Original mit identischer Inschrift und gleichem Bildmotiv befindet sich in den Archives Nationales in Paris.
In jedem Fall ist das Stück außergewöhnlich. Um die Siegelplatte herum verläuft spiegelbildlich die Inschrift "Secretum Templi", am oberen Rand der Ringschiene ist die Inschrift "Pauperes Commilitones Christi Templique Salomonici" (Arme Ritter Christi und des Tempels Salomons) noch lesbar. Der Ring wird sehr massiv aus hochwertigem 925er Silber in Handarbeit hergestellt. Das Geicht liegt bei Größe 20 bei rund 20 Gramm. Das Siegelmotiv hat eine Größe von etwa 20 x 30 mm. Die Lieferung erfolgt mit Zertifikat in einem Schmucketui.

 

Siegelring der Tempelritter - Weitere Informationen

Entstanden ist der Ritterorden der Templer im frühen 12. Jahrhundert in Palästina, mit der ursprünglichen Aufgabe, notleidende und kranke Pilger zu betreuen und die Reisewege der Gläubigen zu sichern. In den ältesten Orden der Tempelritter und Johanniter sammelten sich vor allem französische, burgundische, normannische und englische Adelige, Deutsche sammelten sich im Deutschen Orden (Fratres domus sanctae Mariae Theutonicorum), der die Regeln der Templer übernahm.

Die Siegelplatte ziert ein Mischwesen mit Hahnenkopf, Rüstung, Schlangenbeinen, Schild und Peitsche. Dieses Wesen war in der Antike auf magischen Gemmen sehr beliebt, oft begleitet von der Inschrift "Abrasax", oder umgangssprachlich "Abraxas".
In der Lehre des Gnostikers Basilides (um 130 n. Chr.) wird Abraxas als göttliches Urwesen beschrieben. Der Schlangenbeinige (Erde) mit Hahnenkopf (Sonne) läßt sich als Licht- und Zeitgott, Weltschöpfer sowie Offenbarungsgott und Erlöser auffassen. Wie auch auf manchen römischen Gemmen sind auf der Siegelplatte die Buchstaben IAW zu lesen. Der auch auf Papyri häufig vorkommende Name Iaw ist wohl aus dem Jahwe im Hebräischen entliehen worden, setzt sich aber auch zugleich aus drei der sieben griechischen Vokale für die sieben Planeten zusammen (I=Saturn, A=Merkur, W=Jupiter) und ist auf Gemmen der am häufigsten gebrauchte Name des Sonnengottes.
Der Kult um Abraxas als Bildnis von Gott, der auch Jesus auf die Erde gesandt haben soll, stammt ursprünglich aus Ägypten und war bis ins Mittelalter lebendig. Manche Mystiker sehen ihn als "Gott über Gott".
Alles in allem ein sehr bemerkenswertes Stück, das viel Interpretationsspielraum läßt.
 


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Bewertungen:

TEXT_OF_5_STARSAutor: Wilhelm am 24.11.2018

Rezension:

sehr gute Qualität sehr gute Verarbeitung schöne Gravur sehr gerne wieder

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