Große Zweiknopffibel, Bronze

Art.Nr.:259001
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Die Bedeutung der römischen Provinzen Noricum und Pannonien (das Gebiet zwischen der Donau und den Alpen, bzw. des heutigen Österreichs, westl. Ungarn, Slowenien und Kroatien) mit seiner keltisch-stämmigen Bevölkerung lag vor allem in dem hochwertigen Eisen (ferrum noricum), das in jenem Gebiet gefördert wurde und für das römische Militär von großem Intersse war. Die keltischen Traditionen äußern sich beispielsweise in der einheimischen Tracht, die sich sehr gut rekonstruieren läßt. Dies liegt nicht nur an den zahlreichen Fundstücken, sondern nicht zuletzt auch an der Tradition, Grabsteine zu errichten, auf denen die Verstobenen abgebildet sind. Viele dieser Stücke haben sich erhalten und bilden einen Anhaltpunkt für die Forschung. Die Norisch-Pannonische Frauentracht besteht aus markanten Fibeln, deren Formen sich aus der keltischen Spätlatènezeit ableiten lassen, sowie einer einzigartigen Gürtelgarnitur. Oft werden die Verstorbenen mit einem Spiegel, einem Kästchen und einer auffälligen Kopfbedeckung dargestellt (Bild 2). Norisch-Pannonische Trachtaccessoires wie Gürtel und Zweiknopffibeln finden sich weit verstreut nicht nur in den angrenzenden Provinzen, sondern auch darüber hinaus. Grabfunde legen nahe, dass außerhalb des Norisch-Pannonischen Kulturkreises die Fibeln auch einzeln getragen wurden.
Unsere Nachbildung basiert auf dem Abguss eines Originalstückes, das entsprechend rekonstruiert wurde. Die authentische Nadelkonstruktion ist natürlich voll funktionsfähig. Länge 105mm.
 

Literatur:
J. Garbsch, Die norisch-pannonische Frauentracht im 1. und 2. Jahrhundert, Münchner Beiträge z. Vor- und Frühgeschichte, Bd. 11, 1965


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