Rune Perthro, Silber - Runenamulett der Fruchtbarkeit, "P"

Die Rune Perthro entspricht dem Laut "P", Perthro bedeutet aus dem Altgermanischen übersetzt soviel wie "fruchttragender Baum" und ist damit ein Synonym für die Mutterschaft und Fruchtbarkeit. Die Rune der Fraulichkeit, Geburt und Wiedergeburt wird der Göttin Frigg zugeordnet, ihre Heilkraft stärkt die weibliche Libido und soll eine sorglose Schwangerschaft garantieren.

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Rune Perthro (Der Fruchtbaum)

Die Rune Perthro entspricht dem Laut "P", Perthro bedeutet aus dem Altgermanischen übersetzt soviel wie "fruchttragender Baum" und ist damit ein Synonym für die Mutterschaft und Fruchtbarkeit. Die Rune der Fraulichkeit, Geburt und Wiedergeburt wird der Göttin Frigg zugeordnet, ihre Heilkraft stärkt die weibliche Libido und soll eine sorglose Schwangerschaft garantieren.


Handgefertigt aus massivem 925er Silber in grober authentischer Optik. Die Lieferung umfasst eine Geschenkbox, ein Lederbändchen und ein Zertifikat. Größe ca. 28 x 18 mm.

 

Runen in der germanischen Welt

„Das ist erprobt, wenn du nach Runen fragst, den Götterentstammten, die die mächtigsten Götter machten und die der Riesendichter malte!“
Havamal, Edda-Lied

Der Sage nach wurden die Runen von Odin geschaffen, der dafür 9 Tage und Nächte, vom eigenen Speer verwundet, an dem Weltenbaum Yggdrasil hing. Der göttliche Ursprung und die Möglichkeit, das gesprochene Wort für die Ewigkeit zu fixieren, erklärt die besondere magische Bedeutung der Runen an sich. Für einen normalen Menschen, der weder lesen noch schreiben konnte, musste dies einem Wunder gleich kommen. Die Schriftzeichen des älteren Futharks wurden für magische Zwecke eingesetzt, wie erhaltene Zaubersprüche und Flüche zeigen. Der römische Schriftsteller Tacitus beschriebt, wie die Germanen mit Hilfe der Zeichen Antworten auf ihre Fragen suchten:

"Auf Vorzeichen und Losorakel achtet niemand so viel wie sie. Sie schneiden von einem fruchttragenden Baum einen Zweig ab und zerteilen ihn in kleine Stücke. Diese machen sie durch Zeichen kenntlich und streuen sie planlos und wie es der Zufall will, auf ein weißes Laken. Dann betet bei einer öffentlichen Befragung der Stammespriester, bei einer privaten der Hausvater zu den Göttern, hebt, gen den Himmel blickend, nacheinander drei Zweigstücke auf und deutet sie nach den eingeritzten Zeichen."

Die 24 Runen des älteren Futharks sind auch heute noch Grundlage für ursprüngliche Runenmagie, die unter anderem im neo-paganistischen Asatru-Glauben praktiziert wird.

 

Runenstein von Kylver in Stånga, Gotland, um 400 - 450 n.Chr. mit dem älteren Futhark:

(ᚠ) Λ ᚦ ᚨ ᚱ ᚲ ᚷ ᚹ ᚺ ᚾ ᛁ ᛃ ᛈ ᛇ ᛉ ᛊ ᛏ ᛒ ᛖ ᛗ ᛚ ᛜ ᛞ ᛟ 

Der Kylver-Stein zeigt das gesamte ältere Futhark. Die Runen Eihwaz und Pertho sind im Vergleich zu anderen Runenreihen vertauscht, Ansuz und Berkana sind als "Wenderunen" spiegelverkehrt. Fehu, Jera und Wunjo sind teilweise nicht erhalten und nur schwer erkennbar. 
Der Runenstein war eine Abdeckung eines Steinkistengrabes und diente wahrscheinlich als zusätzliche magische Weihung der Grabstelle.

„Die Hauptinschrift, das Futhark, soll vermutlich alle Runenkräfte insgesamt mobilisieren, um den Frieden des Grabes zu sichern, sei es gegen einen Störenfried von außen, sei es gegen den etwaigen Wiedergänger.” (Wolfgang Krause, vgl. RGA 17, S. 523)

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Größe 28 x 18 mm
Epoche Germanen
Material Silber 925
Art der Replik Runen
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